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Biografie

Melanie: ‚Im Dialekt kann i meine Gefühle besser ausdrücken‘
Owa Heite‘ – Super Top Austropop aus Linz

Sie jobbt in einem Klamottenladen um sich die Ausbildung  finanzieren zu können, steht mit beiden Beinen im Leben und wenn man mit ihr plaudert, dann sprudelt es im feinsten oberösterreichischen Dialekt aus ihr heraus und die Art wie sie spricht, wie sie ihr Leben, ihre Musik sieht, macht die in den frühen Zwanzigern stehende Linzerin, sofort sympathisch.

Melanie – der Name ist kein Künstlername – und ähnlich wie ihre berühmte Namensvetterin, die in den späten 60ern die Hippies verzaubert hatte, gelingt dies der jungen Oberösterreicherin durch ihre Stimme und ihre Natürlichkeit für Aufmerksamkeit zu sorgen. Lupenreiner Austropop ist es, den sie präsentiert. Dialektgesang, ‚denn im Dialekt kann ich meine Gefühle besser ausdrücken‘, wie sie sagt und man wundert sich, wo plötzlich alle diese Talente immer wieder auftauchen? Muiskland Österreich, in der Tat, da ist was dran. Jedoch, so plötzlich war das bei Melanie nicht.

Die musikalische Ausbildung holte sie sich in der Schule, aber Lampenfieber, sprich volle Hosen alleine bei dem Gedanken vor vielen Menschen auf einer Bühne zu stehen, zügelten vorerst die Ambitionen auch als Sängerin tätig zu werden. Schritt für Schritt wuchs über die Jahre das Selbstbewusstsein und da in Österreich leider kein TV-Showformat für Austropop existiert, stand sie 2009 mit der Ballade ‚I g’hör nur dir‘ bei der Österreich-Ausscheidung im ‚Grand Prix der Volksmusik‘ und überzeugte dabei zuerst die Jury, dann die Fachwelt und ihr Name war in der Branche immer öfter  zu hören.

Aber woher dieses Talent, diese musikalische Ader? ‚Eigentlich sind es meine beiden Onkel, die in der Familie mit Musik Karriere gemacht haben… Bei den Bachler-Buam hat einer der beiden viele Jahre als Klarinettist mitgespielt. Da ist dann irgendwann der Funke übergesprungen. Und ein bisserl ist auch die Oma beteiligt. Mit ihr habe ich als kleines Mädel immer Shows wie den Musikantenstadl geschaut und bald die großen Hits auswendig mitsingen können‘, erzählt Melanie und wenn man sie nach einem Wunsch fragt, etwas das sie in ihrer Karriere gerne erleben würde, dann braucht sie darüber nicht lange nachzudenken: ‚Einmal mit Rainhard Fendrich gemeinsam auf der Bühne stehen, denn er ist mein großes Vorbild, ihn schätze ich sehr‘. Raini-Nationale und die junge Linzerin? Die Paarung würde passen, gesanglich und von der Performance gesehen, gäbe das ein interessantes Duett.

Melanie hat nun eine neue Single am Start. ‚Owa Heite‘ – ein Mid Tempo-Ballade. Eingängiger Refrain, fett ausproduziert, eine positive Geschichte, erzählt aus einem jungen Leben. Heute passiert‘s, heute geht es weiter, Schritt für Schritt wird sich Melanie weiter entwickeln und immer öfter wird sie im Radio zu hören sein. Und irgendwann, da kann man fast drauf wetten, wird vielleicht auch der Herr Fendrich auf die Stimme aus Linz aufmerksam und dann wird man ja sehen, was passiert ;)